Das Molekularbiologische Labor der Schiller-Schule Bochum

Das Molekularbiologische-Labor der Schiller-Schule wurde im Jahr 2013 als eine Initiative zur Förderung des natur-wissenschaftlichen Nachwuchses durch einen Bio-Chemie-Lehrer der Schiller-Schule in Zusammenarbeit mit der Rütgers-Stifung gegründet.

Link zur Homepage der Rütgers-Stiftung

Ziele

Ziel ist es junge Menschen für die naturwissenschaftliche Forschung zu interessieren und zu begeistern. Durch die Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Arbeiten (Projektarbeiten (Jhg. 9)  und Facharbeiten (Jhg. 11) sollen Praktikumsvorschriften entstehen, die es ermöglichen, dass die einzelnen SuS ihre Erfahrungen und ihr Wissen an ihre Mitschüler weitergeben können.  

Wissenschaftliche Fragestellungen

Können an der Schule wissenschaftliche Fragestellungen erwachsen, bearbeitet und beantwortet werden? Um diese Fragestellung zu beantworten ist bereits im Gründungsjahr Dank der Rütgersstiftung und des Fördervereins der Schule eine ansehnliche molekularbiologische Grundausstattung angeschafft worden, mit der innerhalb von 7 Facharbeiten ein erstes Projekt so aufgearbeitet werden konnte, dass im Anschluss daran sämtliche SuS der Q1 ein eintätiges schulinternes Praktikum im Schiller-MobiL besuchen konnten. Inzwischen sind aus weiteren Facharbeiten bereits fünf Praktikumstage entstanden, die von SuS der Jahrgangsstufe EF und Q1besucht werden können.

1) Ist Pferdefleisch im Döner?

2) Welcher Fisch steckt in Fischstäbchen und Co.?

3) Charakterisierung der Alkoholdehydrogenase aus Saccharomaces cervisiae.

4) Skotomorphose und Photomorphose als anschauliches Beispiel differentieller Genaktivität.

5) Gewässerökologie im Schulumfled - Gütebestimmung des Marbachs.

 

Die Aktivitäten des Schiller-MobiLs sowie viele weitere naturwissenschaftliche Aktivitäten an der Schiller-Schule wurden im Jahr 2016 mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis ausgezeichnet!

http://klaus-von-klitzing-preis.de/preistraeger.html

 

Aktuell

Fördergelder von der Rütgersstiftung für das Projektjahr 2016/2017 bewillgt!

Und auch in diesem Jahr hat uns die Rütgersstiftung die finanzielle Unterstützung für zwei Vorhaben bewilligt (Gesamtsumme: 13.600€ !!!). Für das eine Projekt wurden bereits und werden gerade Materialien und Großgeräte angeschafft, um Mikrobiologische Arbeiten an der Schiller-Schule zu etablieren. Das Foto zeigt z. B. die 300kg schwere Sicherheitswerkbank (SII), die kurz vor den Sommerferien gelierfert und kurz nach den Sommerferien in Betrieb genommen wurde.

 

Erste Arbeiten (Sicherheitsstufe I) haben begonnen und werden auch in den Herbstferien in den Facharbeitspraktika weitergeführt.

 

Im zweiten durch die Rütgersstiftung geförderten Projekts geht es um "Fenster".

Zwei SuS wollen in den Herbstferien herausfinden, wie es sich gesünder schläft: Bei geöffnetem oder geschlossenem Fenster?

Hierzu werden sie unter der jeweiligen Bedingung humanphysiologische Parameter aufzeichnen und diese Vergleichen mit den Raumluftwerten und des jeweilig vorzufindenden "geistigen Zustandes" und dem subjektiven Empfinden nach dem Schlaf.

 

Hier nun die Liste der in den Herbstferien angefertigeten Facharbeiten:

 

1. Projekttitel / Antrag [2016]

 

Hanna Mooren

 "Fenster auf oder Fenster zu – wie schläft es sich gesünder?“

 Human-physiologische Untersuchungen der Wechselwirkungen von sich ändernden Atemgasen (O2/CO2) auf den Organismus im Schlafversucht

 

 

2. Projekttitel / Antrag [2016]

 

Hannah Zogas

Mikroben um uns – Nachweis und Identifizierung

Untersuchungen zur Verbreitung und Identifizierung von Bakterien in unserer Lebensumwelt anhand von unterschiedlichem Wachstumsverhalten und morphologischen und biochemischen Methoden

 

Miriam Auer

Sieben auf einen Streich

Anwendung und Beurteilung verschiedener Methoden zur Identifizierung von Bakterienkulturen

 

Ilayda Kayir

Bakterien um uns – Identifizierung mittels verräterischer DNA anhand der Polymerase-Kettenreaktion

 

Lea Klenke

Wirkung von Antibiotika auf Bakterien unter Berücksichtigung der Resistenz und neuen möglichen antibiotischen Substanzen

 

Lina Brodskaia

Im Kampf gegen Bakterien – Wirkung unterschiedlicher Hygieneartikel im Bereich der Körperhygiene und Hygiene in der Küche

 

Finn Uhlenbruch und Jette Riecks

Projektarbeit, N.N.

(Etablierung eines mikrobiologischen Labors an der Schiller-Schule Bochum sowie Erarbeitung der grundlegenden Methodik zur Identifizierung von Mikroben)

 

3. Weitere Facharbeiten, die durch bewilligte Mittel der Rütgesstiftung bearbei-

     tet werden konnten:

 

Florian Tromm

Erarbeitung einer Praktikumsvorschrift im Themenbereich der Sportphysiologie:

Der Shuttle-Run Test in Hinblick auf die Leistungsfähigkeit unter verschiedenen leistungssteigernden Einflüssen

  

Justus Schmidt

Erarbeitung einer Praktikumsvorschrift zur Überprüfung der potenziellen Verbesserung körperlicher Leistungsfähigkeit und sportlicher Ausdauer unter verschiedenen Energiezufuhrbedingungen mittels Anwendung von Vitalwerbestimmungen, Blutparametern sowie Shuttle-Run

 

Karsten Olbricht

Betrachtungen zur makroskopischen Bionik am Beispiel von Vogelflug und Baubionik mit Entwicklung con Unterrichtsmaterialien zum Thema Auftrieb von Flügelprofilen sowie Papierfliegern und Stabilität von Papierfaltstrukturen

 

Paul Jakob Holzapfel

Mikroskopische Bionik am Beispiel des Lotuseffekts mit Entwicklung eines Schülerversuchs und Unterrichtsmaterialien

 

Lea von der Ruhr

Phytoplankton in Bochumer Gewässern

 

Sara Minoris

VOM GROßEN ZUM KLEINEN:

Vorkommen von Zooplankton im Stadtparksee, dessen Bestimmung und Aussagekraft bezüglich der Wasserqualität

Außerdem: Anfertigung eines Bestimmungsschlüssels für Plankton

1. Platz beim Dr. Hans Riegel-Fachpreis 2016

Lennart Tollrian hat beim Facharbeiten-Wettbewerb der Ruhr-Universität Bochum den 1. Platz im Fach Biologie belegt. Wir gratulieren dazu herzlich!

Thema seiner Arbeit war die Fortführung der Arbeiten von Lea Schölmerich und Anna Fritz (s. u.). In seiner Arbeit deckte er aber auf, dass ein in der Zeitschrift "Unterricht Biologie" zum Thema "Fischstäbchen und Fischspezies" veröffentlichter Artikel fachliche Mängel enthält und ungerechtfertigte Schlussfolgerungen gezogen wurden.

Die Evolution des Schiller-MobiL

Zukunft / Aktuell / Vergangenheit

Facharbeitsthemen, die in den Herbstferien 2013 bearbeitet wurden:

1) Döner macht schöner? Nachweis der Artzugehörigkiet von Fleisch im Döner im Zusammenahang des Pferdefleischskandals.

--> Praktikum mit molekularbiologischem Inhalt (DNA-Isolation, PCR, Agaorsegelelektrophorese) für zunächst SuS der Q1 und jetz für SuS der EF

 LinK: ARTE-Fleisch

 

Facharbeitsthemen, die in den Herbstferien 2014 bearbeitet wurden:

1) Photo- und Skotomorphogenes von Pflanzenkeimlingen

1) Nachweis von Kabeljau und Lachs in Fischstäbchen

2) Identifizierung des Geschlechts anhand der Analyse von Speichelproben im Zusammenhang der Täterüberführung

3) Biochemische Charakterisierung der ADH aus Saccharomyces cerevisiae.

 --> Praktikum mit enzymologischem Inhalt (Photometrische Analyse der ADH-Aktivität in Abhängigkeit von der Proteinmenge, pH-Wert und Substratkonzentration) für SuS der EF

--> Praktikum mit dem Thema Fotosynthese (Bildung von Chlorophyll in Abh. vom Umweltfaktor Licht, Pigmentisolation, Reindarstellung, Identifizierung über Spektralanalyse)

 http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-schueler-experimentieren-in-den-ferien-im-labor-id9910086.html

 

Facharbeitsthemen, die in den Herbstferien 2015 bearbeitet wurden:

1) Erstellung eines Lernspiels zur Vorbereitung auf das Abitur (Biological pursuit)

2) Die Auswirkung des Umweltfaktors Licht auf die Genexpression.

3) Capsaicin und die physiologischen Reaktionen des menschlichen Körpers auf Schärfe.

4) Chemische Gewäsergütenbestimmung mittels photometrischer Nachweisverfahren.

5) Arbeiten mit Gendatenbanken

--> Praktikum mit gewässerökologischem Inhalt (Gewässergütenbestimmung über biologische und chemische Wasseranalyse, Ökomorphologie)

--> Praktikum mit bioinformatorischem Inhalt (Umgang mit der NCBI-Datenbank, Sequenzalignements, Stammbaumerstellung)

 

In den Herbstfereien 2016 werden folgende Projekte innerhalb von Facharbeiten bearbeitet:

1) Fenster auf oder Fenster zu? Wie schläft es sich gesünder?

2) Mikroben um uns: Hygiene - wie und was hilft am effektivsten?

3) Mikroben um uns: Anibiotika - Wirkungsweise, Wirkungsspetrum, u. a.

4) Bionik - auf den Spuren der Natur!

5-7) . . . wird noch nicht verten

--> Geplant sind die Erarbeitung von Unterrichtsmodulen u. a. für die EF und den Biochemie-Differenzierungskurs (Jhg. 9)

 

Die Schiller-Schule muss sich um den weiblichen Forschungsnachwuchs keine Sorgen machen

DruckenAm 15. September 2015 wurde wieder einmal der FAWIS-Preis für gelungene Facharbeiten aus dem Raum Bochum, Herne, Witten, Hattingen und dem Kreis Recklinghausen verliehen. Alle 33 eingereichten Arbeiten wurden innerhalb einer Feierstunde vorgestellt. Sechs besonders herausragende Arbeiten wurden mit einem Sachpreis geehrt. Von diesen sechs Preisträgern stammen zwei von der Schiller-Schule Bochum.

Zu den Hauptpreisträgern gehört eine Gruppe von Schülerinnen des Projektkurses von Herrn Dr. Schmidt und Herrn Sauerwald, die sich in ihrer Projektarbeit mit der Wasserstoffproduktion durch Pupurbakterien als einer alternativen Energiequelle beschäftigte.

Die andere Facharbeit wurde in den Herbstferien im Schiller-MobiL betreut von Herrn Dr. Schaller, angefertigt. Preisträgerin hier Lea Schölmerich, die sich, wie auch ihre Mitstreiterin Anna Fritz, in ihrer Facharbeit mit dem Nachweis von verarbeiteten Fischspezies in Fischstäbchen beschäftigte. Wir gratulieren hiermit allen Teilnehmerinnen ganz herzlich und sind sehr stolz auf die erbrachten Leistungen.

Der FAWIS-Facharbeitswettbewerb wird koordiniert von der Hochschule Bochum und steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW.

 

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch im Jahr 2014 zwei Schülerinnen ihre naturwissenschaftliche Expertise bewiesen:

Lea Tollrian und Leonie Bosl erreichten beim Regionlawettbeweb Jugend Forscht den     2. Platz in der Kategorie Biologie und erhielten so die einzige Auszeichnung in diesem Fach!

Schiller-Schule präsentiert sich auf dem Rütgers-Stiftungstag 2015

Am Freitag, den 25. September 2015 begaben sich ausgewählte Schiller-SchülerInnen zusammen mit den Lehrkräften Herrn Fischer, Herrn Dr. Schaller und Herrn Sauerwald auf einen Ausflug der etwas anderen Art. Ziel war die Willy-Brandt Gesamtschule in Bergkamen, in der die Rütgers-Stiftung ihren Stiftungstag ausrichtete. Nach dem Prinzip einer wissenschaftlichen Tagung wurden die Projekte, die die Rütgers-Stiftung im letzten Jahr gefördert hat, auf der Bühne und an einem Präsentations-Stand vorgestellt.

Unter den verschiedenen Projekten waren auch zwei, die an der Schiller-Schule umgesetzt werden. Das Schiller-MoBiL wird in Zukunft um weitere Projekttage für die Oberstufenschüler erweitert. Nach gewohntem Vorgehen erarbeiteten sich die am Projekt teilnehmenden SchülerInnen in den Herbstferien die fachlichen Zusammenhänge und die Untersuchungsmethoden zusammen mit dem betreuenden Fachlehrer Herrn Dr. Schaller. Dieses Mal wurden u. a. das Enzym Alkoholdehydrogenase (ohne das dem Menschen das Feierabend-Bier nicht gut bekäme), die molekulargenetisch lösbare Frage, ob in Fischstäbchen trotz Fangverbot weiterhin Kabeljau verarbeitet wird sowie die Farbstoffe in Pflanzenkeimlingen untersucht.
Die SchülerInnen wandeln die dabei entstehenden Facharbeiten in Praktikumsvorschriften um, damit ihre MitschülerInnen aus allen Biologiekursen der Oberstufe der Schiller-Schule nun die Projekttage besuchen können.

Impressionen vo Rütgers-Stiftungstag 2015 mit dem Themen: Alkoholdehydrogenase und Konservierung

Das zweite geförderte Projekt wird im Rahmen des naturwissenschaftlichen Profil-Unterrichts ForSch, der im vergangenen Jahr durch Herrn Dr. Schmidt und Herrn
Sauerwald (Stufe 5) sowie Herrn Dr. Schaller und Herrn Fischer (Stufe 6) und jetzt durch Herrn Dr. Schmidt und Frau Wirbals (Stufe 5) sowie durch Herrn Uhlmann und Herrn Sauerwald (Stufe 6) unterrichtet wird, und in der AG SchmExperten (Frau Gruttmann und Herr Dr. Schaller) umgesetzt: Es geht hierbei um die Konservierung von Lebensmitteln, die vorher im eigenen Schulgarten unter der tätigen Mitwirkung von Herrn Lensing angebaut wurden.
Zwar erreichten unsere SchülerInnen nicht einen der Präsentationspreise, aber sowohl die aufregende Erfahrung, vor einer voll gefüllten Aula eine Präsentation halten zu müssen, als auch die vielen Gespräche mit den zahlreichen Besuchern des Schiller-Schul-Informationsstandes waren für die SchülerInnen eine wertvolle Erfahrung.

Impressionen vo Rütgers-Stiftungstag 2014 mit dem Thema: "Ist Pferdefleisch im Döner?"

Background

An fast allen weiterführenden Schulen in der näheren Umgebung fehlt es im naturwissenschaftlichen Bereich an der apparativen Aus-

stattung, um Schülerinnen und Schülern (SuS) die Möglichkeit zu geben selbstständig zu forschen (z.B. innerhalb von Facharbeiten) oder anspruchsvollere Versuche in Klassenstärke durchzuführen.

MobiL ist die Abkürzung für „Molekularbiologisches Labor“. MobiL steht aber auch für beweglich bzw. transportabel, daher der LKW. Dies ist zum einen von Bedeutung, da es keinen Permanentraum für das Mobil an der Schiller-Schule gibt, die Konzeption des Labors es aber auch erlauben soll, die Praktika auch außerhalb der Schiller-Schule durchführen zu können.

Weitere Förderer




Impressionen aus dem Facharbeitspraktikum vom Herbst 2014 und den Aktivitäten des FORSCH-Profils und der SchExperten-AG der Schiller-Schule


Molekularbiologie ist ohne Bioinformatik nicht denkbar! Beantragt bei der Volksbank Bochum/Witten sind daher 16 Laptops. 

Das Voting ist abgeschlosssen - ob wir bedacht wurden, seht ihr hier:

 

Kontakt:                        

Schiller-Schule                    Tel:  0234 9304411

Waldring 71                        Fax: 0234 930 4410

44789 Bochum                   Mail: 169171@schule.nrw.de